Am 19. März 2026 fand unsere Mitgliederversammlung statt. Zum ersten Mal waren wir dafür im Kulturzentrum Rappertshofen zu Gast. Der angenehme Ort wurde vielfach gelobt, und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Jetzt steht schon fest: das wiederholen wir.
Neu war auch der Auftakt: Bereits eine Stunde vor Beginn konnten sich interessierte Mitglieder bei einem kleinen Come-together treffen. Das kam gut an. Es wurde geredet, nachgefragt und sich ausgetauscht, bevor es mit dem offiziellen Teil losging.
Und noch etwas war neu: unser Auftritt. Die neue Messetheke hatte Premiere, ebenso die neuen Roll-ups für die Leselern-Paten und das Bündnis Lesen. Auch die Präsentation zeigte sich erstmals im neuen, frischeren Layout. Nach und nach stellen wir damit unsere Materialien und unseren öffentlichen Auftritt auf das neue Design um.
Zu berichten gab es einiges. Ende 2025 arbeiteten wir mit 41 Schulen zusammen. 74 Menschen sind im Laufe des Jahres neu in den Verein eingetreten. In der Geschäftsstelle wurde die EDV grundlegend umgebaut und auch bei Veranstaltungen, Weiterbildung und Materialarbeit hat sich viel getan.
Besonders wichtig war uns an diesem Abend der Dank an Menschen, die über Jahre zusätzliche Verantwortung übernommen haben.
Kathrin Egalité und Anita Hoppenheit sind seit vielen Jahre unsere Kassenprüferinnen. Eine Aufgabe, die meist im Hintergrund stattfindet, für einen Verein aber unverzichtbar ist. Ulrich Aberle bedankte sich bei beiden und überreichte Blumen.

Auch Dr. Dieter Seemann wurde verabschiedet. Vier Jahre lang leitete er unser Materialteam und kümmerte sich gemeinsam mit dem Team darum, dass unsere Leselern-Paten an den Schulen gutes und passendes Material vorfinden. Claudia Nährig erinnerte in ihrer herzlichen Laudatio an diese vier Jahre und bedankte sich für seinen Einsatz.

Ausführlicher wurde es anschließend beim Thema Mitgliedsbeiträge. Der Vorstand hatte vorgeschlagen, die Beiträge erstmals seit zehn Jahren anzupassen. Dafür gab es gute Gründe: Die Kosten sind in vielen Bereichen gestiegen, gleichzeitig sind die frei verfügbaren Zuwendungen deutlich zurückgegangen.
Darüber wurde nicht einfach kurz abgestimmt. Die Mitglieder diskutierten den Vorschlag lebhaft und ausführlich. Genau dafür ist eine Mitgliederversammlung schließlich da.
Am Ende votierte die Mehrheit für eine moderate Erhöhung. Der Mindestbeitrag für Einzelpersonen steigt für Bestandsmitglieder ab 2027 von 24 auf 30 Euro im Jahr und für Organisationen von 120 auf 150 Euro.




Nach einem langen Abend blieb vor allem eines: Wir haben viel erreicht, wir haben offene Aufgaben und wir können auch über schwierige Themen miteinander diskutieren. Eine Mitgliederversammlung, wie sie sein sollte.
